Filmstart bekannt gegeben

Am 14. Juni 2012 startet "Die Stooges - Drei Vollpfosten drehen ab" in den deutschen Kinos. Regie führten Peter Farrelly, Bobby Farrelly. Schauspieler sind u.a.: Will Sasso, Sean Hayes und Chris Diamantopoulos.

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Vorschau: Remake der Three Stooges geplant

Quelle: www.cinezone.de vom 07.03.2001

Vor einem halben Jahrhundert:
"The Three Stooges" sorgen für Lacher

In ihrem Heimatland sind sie echte Slapstick-Ikonen, bekannt wie Stan Laurel und Oliver Hardy: Larry, Curly und Moe. Besser bekannt als die "Three Stooges" drehten sie in den 30er, 40er und 50er Jahren eine Unzahl von Kurzfilmen, 1959 folgte mit "Have Rocket Will Travel" der ersten großen Kinoauftritt. Hierzulande gehören "Snow White And The Three Stooges" (1961), "Vier für Texas" (1963) und "Haut den Herkules" (1961) zu den bekanntesten Werken der Slapsticktruppe. Eine vergleichbare Popularität wie in den USA wurde ihnen aber in Heimatland der Dichter und Denker nicht zuteil. Was sich schon bald ändern könnte, planen Peter und Bobby Farrelly, ihres Zeichens Verfechter des derben Scherzes und schlechten Geschmacks, eine Neuauflage der drei spaßigen Chaoten.

Die Original-Stooges:
Joe "Curly" DeRita, (Anm. des Webmasters: Den "Original"-Curly sehen wir links oben auf dem Bild. Dabei handelt es sich natürlich um Jerome Howard. Joe DeRita alias Curly Joe trat in den Stoogesfilmen ab 1959 auf.) Larry Fine und Moe Howard
Dabei sollte man sich auf einen deutlich deftigeren Humos gefasst machen, als ihn das Trios noch in den guten alten Schwarz-Weiß-Tagen verbreitete. Immerhin ist das Brüderduo spätestens seit "Verrückt nach Mary" dafür bekannt, die Lachsalven bevorzugt unterhalb der Gürteillinie abzuschießen. Auch in ihrem letzten Film "Ich, beide und sie" mit Jim Carrey und Renée Zellweger demonstrierten sie, dass es kein Tabu gibt, das es sich nicht zu brechen lohnen würde.

Und doch verspüren die Filmemacher bei ihrem jüngsten Vorhaben einen Anflug von Angst: "Das wird vermutlich das gefährlichste Gebiet, auf das wir uns je vorgewagt haben", erklärt Peter Farrelly. "Denn diese Figuren werden geliebt, zumindest von den Männern. Sie waren Genies, und ganz egal, wie sehr wir uns bemühen - wir werden nie witziger als die Stooges sein." Da mittlerweile die Stars aus der Originalbesetzung nicht mehr unter den Lebenden weilen, sind die Farrellys bei ihrer Aufgabe, das Trio mit zeitgemäßen Mätzchen für das Kinopublikum eines neues Jahrtausend zu versehen, ganz auf sich gestellt.

So ist es nur eine kluge Entscheidung, sich von Altlasten zu befreien und ganz von vorn zu beginnen: "Wir werden sie ohne jede Erklärung in unsere Zeit setzen: Sie werden keine Urenkel sein oder aus der Vergangenheit kommen", verrät Peter. "Den Film in der heutigen Zeit mit ihren technologischen Entwicklungen anzusetzen, bietet uns großartige Möglichkeiten. Wie wäre es, wenn Moe Curlys Kopf in eine Mikrowelle stecken würde? Aber was immer wir auch machen werden, einige Puristen werden es als Sakrileg empfinden."

Etwas weniger kritisch sieht der Präsident der Warner Studios, Lorenzo di Bonaventura, dem Film entgegen: "Ich bin ein Riesenfan der Stooges und der Farrellys und bin begeistert, sie alle fünf zusammen zu haben. Dieser Film wird ein echtes Ereignis." Di Bonaventura hofft mit der Neuauflage der Stooges auf einen vergleichbaren Erfolg, wie ihn die runderneuerten Flügelwesen in "Drei Engeln für Charlie" einfuhren.


Wie Laurel und Hardy gab es auch die Stooges als Trickfiguren
Gleich nach Beendigung ihres aktuellen Filmprojektes "Shallow Hal" mit Gwyneth Paltrow und Jack Black in den Hauptrollen wollen sich die Farrellys den Stooges zuwenden. Noch gänzlich unklar ist, wer das filmische Erbe von Moe Howard, Larry Fine und Joe "Curly" DeRita antreten wird - obgleich man sicher sein kann, zumindest ein bekanntes Hollywoodgesicht in den Reihen begrüßen zu dürfen. Auch steht noch nicht fest, ob das Brüderduo selbst die Regie übernehmen wird. Unwahrscheinlich ist dies nicht, boten sie vor einiger Zeit schon einmal den Columbia-Studios an, den Streifen ohne direkte Bezahlung in Angriff nehmen zu wollen.

Trotz all dieser Fragen hat man bei Warner schon einen Veröffentlichungstermin für die neuen "Three Stooges" ins Auge gefasst: Sommer 2003. Kleiner Tipp für die hiesigen TV-Anstalten: Jetzt schon einmal in den Asservatenkammern nach den "Stooges"-Klassikern fahnden!




Quelle: www.spielfilm.de vom 06.03.2001

The Three Stooges kommen wieder
Farrelly Brothers entwickeln Komödie

Das amerikanische Komikertrio The Three Stooges haben in Deutschland das gleiche Schicksal erlitten wie Laurel und Hardy - sie wurden ins Nachmittagsprogramm des Fernsehens verbannt und waren dort vor Ewigkeiten mal in der ARD zu sehen. Gut möglich, daß man sich in zwei Jahren bei den Fernsehsendern der Kurzfilme aus den Dreißigern und Vierzigern wieder erinnert, denn für Sommer 2003 planen Warner Brothers eine große Kinowiederauferstehung von Moe, Larry und Curly. Vorbild ist die Komödie "Drei Engel für Charlie", mit der es Columbia Pictures im vergangenen Jahr erfolgreich gelungen ist, eine alte Fernsehserie aufzupolieren und zu modernisieren. Warner wollen nun den Stooges Ähnliches angedeihen lassen und haben die Könige des schlechten Geschmacks, die Farrelly Brothers, mit dem Drehbuch beauftragt. Möglich, daß Peter und Bobby Farrelly ("Ich, beide und sie") den "Stooges"-Film auch inszenieren werden. Ab dem 22. März sind die Brüder aber erstmal mit der Regie zu ihrer Fox-Komödie "Shallow Hal" mit Gwyneth Paltrow ("Bounce") und Jack Black ("High Fidelity") beschäftigt. Der "Stooges"-Film soll keine Biographie des Komikerteams werden und auch keinen ihrer Filme neu auflegen, sondern das Trio in völlig neue Abenteuer in der Gegenwart stürzen, so wie es die "Engel" bei Columbia vorgemacht haben. "Wenn es um Komödien geht, dann sind die Farrelly Brothers eine sichere Bank", meinte Lorenzo di Bonaventura, der Vorsitzende von Warner, bei der Bekanntgabe des Vertragsabschlusses mit den Farrellys. "Wir sind unglaublich froh, daß sie ihre einmaligen Talente einer amerikanischen Ikone, The Three Stooges, widmen werden. Es kann nichts Besseres geben, als die Farrelly Brothers und The Three Stooges zusammenzubringen."

Ralf Schmitt