Moe, Larry und Joe Besser
16-18 Minuten
Titel Inhalt Info's
Hoofs and Goofs
In Joe Bessers erstem Filmauftritt als Stooge, glaubt dieser fest an die Wiedergeburt seiner Schwester Bertie. Moe und Larry, die ihn von dieser Vorstellung kurieren wollen, gaukeln ihm vor, dass er seine wiedergeborene Schwester am nächsten Morgen in der Stadt treffen wird. Zu deren Überraschung treffen die drei am Tag darauf tatsächlich auf ein sprechendes Pferd, dass sich als Schwester Bertie zu erkennen gibt. Nun müssen die Stooges das Pferd unbemerkt an ihrem Vermieter vorbei in ihre Wohnung schmuggeln. Erst dort gibt Bertie bekannt, dass sie in Kürze ein Baby erwartet. Nach der chaotischen Geburt des Fohlen erwacht Joe aus seinem Traum und stellt fest, dass seine Schwester (Doppelrolle von Moe) gar nicht Tod ist. Aus Ärger, dass Joe sie im Traum für ein Pferd gehalten hat, stülpt sie ihm den Kochtopf mit dem Abendessen über den Schädel.

Besonderheit: Der erste Stooge-Short, in dem ein Tier im Vorspann genannt wurde: "Tony the Wonder-Horse".
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Originalfilm anschauen:
1957, Columbia
Regie: Jules White
Muscle Up a Little Closer Die Stooges arbeiten, als Lageristen im selben Transportunternehmen wie ihre Freundinnen. Bei einem Treffen bei Joe's kräftig gebauter Verlobten Tiny, stellt diese fest, dass ihr wertvoller Verlobungsring spurlos verschwunden ist. Die Stooges verdächtigen Elmo Drake, den Vorarbeiter in Ihrer Firma, der auch Generalschlüssel für alle Spinde der Angestellten hat. Nachdem Joe am nächsten Tag in der Firma einen Schwächeanfall hat, wird er von Tiny dazu verdonnert im Fitnessraum zu trainieren. Dort kommt es zum Showdown mit dem muskelbepackten Drake, der nach und nach Larry, Moe und Joe K.O. schlägt. Dann wird er von Tiny in die Mangel genommen, und er muss den Ring wieder rausrücken.
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1957, Columbia
Regie: Jules White
A Merry Mix-Up In diesem Film gibt es gleich 9 Stooges. Drei Sets von Drillingen, die jeweils ein Jahr nacheinander geboren wurden. Durch Zufall landen Larry, Moe und Joe in Infanterie. Louie, Max und Jack gingen zur Navy und Luke, Morris und Jeff kamen zur Luftwaffe. Nach der Armeezeit zogen die drei Drillingspärchen, ohne es zu wissen in die selbe Stadt und es kommt zu einem verhängnisvollen Zusammentreffen in einem Lokal. Larry, Moe und Joe, die gerade auf Brautschau sind werden von den drei Verlobten von Louie, Max und Jack verwechselt und freuen sich über die prompten Liebeserklärungen der Frauen. In die erste Champagnerbestellung platzen dann die Ehefrauen von Luke, Morris und Jeff, die auf die dargebotene Situation mit Scheidungsabsichten reagieren. Die frisch verlobten Damen lösen ebenfalls das Bündnis und geben ihre Ringe zurück. Erst als sich alle 9 Stooges im Lokal einfinden, lösen sich die Missverständnisse auf und man feiert das Wiedersehen. Nur der Keller des Lokals zweifelt jetzt an seinem Verstand.

Besonderheit: Der Film ist ein Teilremake von Laurel und Hardy's "Our Relations" (1936)
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1957, Columbia
Regie: Jules White
Space Ship Sappy Die Stooges sind mal wieder völlig pleite und ohne Job. In einer Zeitung lesen sie, dass ein gewisser Professor A. Rimple nach erfahrenen Seeleuten sucht. Erst nachdem sie den Posten angenommen haben wird ihnen klar, dass die Reise nicht zur See, sondern per Rakete ins Weltall gehen soll. Zu Ihrem Unglück ist der Planet, auf dem sie landen zwar von schönen, aber menschenfressenden Frauen bevölkert. Gerade als sie von den hungrigen Damen an Marterpfähle gebunden worden sind, werden die Ladys von eine Riesenechse verscheucht und den Stooges gelingt die Flucht zurück zur Erde. In der nächsten Szene wird den Stooges ein Pokal von Emil Sitka überreicht. Sie haben mit der Geschichte den ersten Platz im "Club der Lügner" belegt.
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1957, Columbia
Regie: Jules White
Guns A-Poppin' Moe hat 10.000 $ Schulden und ist daher mit den Nerven so fertig, dass im sein Arzt absolute Ruhe verordnet. Da sich dies nur schwer mit den Proben von Joe und Larry's "Zwei-Mann-Quartett" vereinbaren lässt, beschließen die Stooges etwas Urlaub auf dem Land zu machen. Dort müssen sie sich mit einem hungrigen Honigbär und dem schießwütigen Gangster Mad Bill Hiccup herumschlagen. Letzteren können sie überwältigen und dem Scherriff übergeben. Als dieser ihnen offenbart, dass sie nun eine Belohnung von 10.000 $ erwartet, sind die drei so aus dem Häuschen, dass sie den Scherriff umarmen und Hiccup wieder entkommen kann.

Besonderheit: Der Film ist ein Teilremake von dem Curly-Short "Idiots Deluxe" von 1945, bei dem die neuen Szenen mit dem alten Filmmaterial zusammengeschnitten wurden.
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1957, Columbia
Regie: Jules White
Horsing Around Eine Fortsetzung der Story aus Joe Bessers erstem Stooge-Film "Hoofs and Goofs". Joe's als Pferd wiedergeborene Schwester Bertie erfährt aus dem Radio, dass das Zirkuspferd "Schnaps", der Vater ihres Fohlen erschossen werden soll. Um dies zu verhindern satteln die Stooges ihre Schwester und ziehen los zum Zirkus. Dort versuchen sie in einem Pferdekostüm auf das Zirkusgelände zu kommen.

Besonderheit: Dass die Pferde-Story aus dem ersten Teil nur Joe's Traum war, wird hier schlichtweg ignoriert.
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1957, Columbia
Regie: Jules White
Rusty Romeos Am Frühstückstisch erzählen sich die Stooges von ihren Freundinnen. Es stellt sich heraus, dass jeder von ihnen glaubt, die perfekte Frau gefunden zu haben und dass jeder beschlossen hat seine Liebste an diesem Tag zu besuchen. Wie später klar wird, sind sie alle auf ein und dieselbe Dame hereingefallen und es kommt zu einem Zusammentreffen in der Wohnung der angeblichen Verlobten. Dort lassen die Stooges nun schlagkräftige Argumente sprechen.

Besonderheit: Beinahe ein 1:1 Remake von der Shemp-Episode "Corny Casaovas" von 1952, mit reichlich Filmmaterial aus dem Original.
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1957, Columbia
Regie: Jules White
Outer Space Jitters
Professor Jones und seine drei Assistenten Larry, Moe und Joe landen auf dem Planeten "Sunev" (Venus rückwärts geschrieben). Zunächst äußerst gastfreundlich aufgenommen, serviert man ihnen recht schnell die letzte Mahlzeit und offenbart den Todgeweihten einen hinterhältigen Plan: Mit ferngesteuerten Zombies will man die Welt erobern und die Menschheit auslöschen. Während eines Fluchtversuchs finden die Stooges heraus, dass sich die Ausserirdischen von Elektrizität ernähren und daher allergisch auf Wasser reagieren.
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Originalfilm anschauen:
1957, Columbia
Regie: Jules White
Quiz Whiz Joe gewinnt bei einer Quizshow 15.000 Dollar. Doch statt den Gewinn mit Moe und Larry zu teilen, investiert er das Geld bei einem dubiosen Anlageberater. Als die Stooges das Anlagebüro aufsuchen, gaukeln die Betrüger ihnen vor, dass man den Kollegen, dem Joe sein Geld anvertraut hat bereits gefeuert habe. Um die Stooges für immer loszuwerden schickt man sie zu einem angeblichen Millionär, der drei Kinder adoptieren will. In der Annahme, ein Millionenerbe in Aussicht zu haben verkleiden sich die Stooges als Kleinkinder und statten dem Komplizen der Betrüger einen Besuch ab. Recht schell merken die Stooges, dass man sie hier um die Ecke bringen will. Es gelingt ihnen die Gangster K.O. zu schlagen und Joe's Scheck sicherzustellen. Da Moe und Larry immer noch auf ihren Anteil bestehen, wird der Scheck gleich vor Ort zerrissen und aufgeteilt...

Besonderheit: Kleinkinder mit Adoptionsabsichten spielten die Stooges schon in "All the World's a Stooge".
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1958, Columbia
Regie: Jules White
Fifi Blows Her Top Beim Ausräumen einer Kostümkiste finden die Stooges ihre alten Armeeuniformen. Dies erinnert Joe schmerzlich an die Zeit, in der er seine geliebte Fifi vor vielen Jahren in Paris zurücklassen musste. Das Schicksal will es, dass seine Fifi gerade in diesem Moment an die Apartmenttür der Stooges klopft. Wie Joe erfahren muss, ist sie gerade mit ihrem Ehemann in die gegenüberliegende Wohnung eingezogen. Trotzdem wird das Wiedersehen gefeiert und Larry mixt einen Cocktail, der sich prompt auf Fifis Kleid wiederfindet. Während die Stooges versuchen das Kleid zu trocknen, schlüpft Fifi in einen von Joes Pyjamas. Gerade jetzt taucht ihr Mann auf und Fifi muss sich in der Kostümkiste verstecken. Als der Ehemann den Stooges offenbart, dass er sich von Fifi trennen will dreht Fifi durch und greift zu einem Baseballschläger, der leider nicht nur auf dem Kopf des Ehegatten aufschlägt.

Besonderheit: Das erste Drittel des Films besteht aus alten Szenen des Shemp-Shorts "Love at First Bite".
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1958, Columbia
Regie: Jules White
Pies and Guys Zwei reiche Professoren aus der feinen Gesellschaft wetten, dass es nicht möglich ist aus drei Taugenichtsen innerhalb von 30 Tagen echte Gentlemen zu machen. Die Stooges, die gerade im Haus sind, um eine Gasleitung zu reparieren bieten sich geradezu für diese Wette an. Also versucht man ihnen feine Tischmanieren und elegante Ausdruckweise beizubringen. Die Bewährungsprobe findet auf einer großen Abendgesellschaft statt, die von den Stooges schon nach kurzer Zeit in eine riesige Tortenschlacht verwandelt wird.

Besonderheit: Beinahe ein 1:1 Remake von Curlys letztem Film "Half-Wits Holliday" von 1947.
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1958, Columbia
Regie: Jules White
Sweet and hot Joes Schwester Tiny ist eigentlich eine begnadete Sängerin, wenn sie jedoch vor Fremden auftreten soll bringt sie kein Wort heraus. Larry, der ihr einen Job im Showbusiness verschaffen will, drängt darauf den Psychiater Dr. Gansamacher (gespielt von Moe) aufzusuchen, um sie zu kurieren. Unter Hypnose offenbart Tiny, dass sie früher von von ihrem Vater (auch Moe) unter Androhung von Peitschenhieben zum Singen gezwungen wurde. Darauf absolviert sie einen glänzenden Auftritt mit Joe und Larry.
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k.A.
Flying Saucer Daffy Joe leidet unter seiner Stiefmutter und deren nichtsnutzigen Söhnen Moe und Larry. Er muss arbeiten, einkaufen und aufräumen, während seine Brüder das Geld auf der Rennbahn durchbringen. Auch seinen geplanten Campingausflug vermiesen sie ihm und laden sich bereitwillig ein, ihn zu begleiten. Als Joe beim Fotografieren einen, vom Wind durch die Luft getragenen Pappteller aufs Bild bekommt, glauben die Stiefbrüder, Joe habe ein Raumschiff fotografiert. Tatsächlich wird das Bild von einer Zeitung mit 10.000 Dollar prämiert und Moe und Larry streichen den Gewinn ein. Als die Zeitung dem Betrug auf die Schliche kommt, haben sie das Geld größtenteils verbraten und wandern ins Gefängnis. Natürlich gibt die Stiefmutter Joe Schuld daran und wirft ihn aus der Wohnung. Wenig später fotografiert Joe eine echte Raumschifflandung. Larry und Moe, die ihm das nicht glauben, müssen nun aus der Gefängniszelle mit ansehen wie Joe von den Menschenmassen gefeiert wird.

Besonderheit: Dies ist der letzte Stooge-Short der gedreht wurde. Er kam aber früher in die Kinos.
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1958, Columbia
Regie: Jules White
Oil's Well That Ends Well Die Stooges erfahren, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt. Um Geld für seine Behandlung auftreiben zu können, wollen die Stooges dessen Uran-Miene bewirtschaften. Während den Vorbereitungen bemerken Moe und Larry, dass scheinbar alle Wünsche, die Joe ausspricht wahr werden. Als sie auf dem Land eine alte Wasserpumpe finden, wünscht sich Joe, dass sie hier auf Öl stoßen. Auch dieser Wunsch geht in Erfüllung und eine Öl-Fontaine schießt aus dem Boden. Kurzerhand muss sich Joe als Korken missbrauchen lassen.

Besonderheit: Ein Teilremake von dem Curly-Short: "Oily to Bed, Oily to Rise". Dies ist einer von zwei Filmen, in dem die Stooges die einzigen Darsteller sind.
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1958, Columbia
Regie: Jules White
Triple Crossed Larry hat es auf die Verlobte von Joe abgesehen, doch mit seinen Avancen kann er nicht bei ihr landen. Der Eifersüchtige Ehemann Moe, glaubt wiederum, Larry hätte ein Verhältnis mit seiner Gattin. Da kommt Larry eine hinterhältige Idee: Er engagiert Joe, damit dieser bei Moes Frau eine Modenschau vorführt. Damit will er erreichen, dass Joes Verlobte ihren Zukünftigen in Unterhosen bei einer fremden Frau antrifft. Der eifersüchtige Moe soll ihn dann noch krankenhausreif schlagen. Als Weihnachtsmann verkleidet kann Joe Larrys Plan aufdecken.

Besonderheit: Wieder fast ein 1:1 Remake eines Shemp-Shorts: "He Cooked His Goose", bei dem reichlich altes Material verwendet wurde.
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1958, Columbia
Regie: Jules White
Sappy Bullfighters Ironischerweise beginnt der letzte veröffentlichte Stooges-Short damit, dass die Stooges ihren Job als Schauspieler verlieren. Eine Kollegin verschafft ihnen eine neues Engagement in einer spanischen Stierkampfarena. Auf dem Weg dorthin vertauschen die Stooges versehentlich ihre Koffer mit denen einer hübschen Spanierin. Als sie die Koffer zurückbringen wollen, sieht der eifersüchtige Gatte in Joe einen potentiellen Ehebrecher. Um sich diesen vom Leibe zu halten, lässt er beim Auftritt der Stooges einen echten Stier in die Arena bringen.

Besonderheit: Ein Teilremake des Curly-Shorts: "What's the Matador?"
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1958, Columbia
Regie: Jules White
*1) für diese Filmbeschreibung bedanke ich mich bei Joachim Gutermuth